Theaterverein

Die Tradition des Theaterspiels besteht in Müden schon sehr lange. Bereits vor 1929 wurden in Müden Theaterstücke aufgeführt, sogar die Passion wurde gespielt. Nach dem Krieg wurde erstmalig 1947 die Passion wieder aufgeführt. Das Theaterspielen hatte wieder einen festen Platz in den Freizeitaktivitäten von Junggesellenverein und auch bei dem 1927 gegründeten Theater- und Musikverein Eintracht e. V.
- kurz: T. M. E.

Beim JGV (Junggesellenverein) war für die Regie und Einübung Heinrich Leberig verantwortlich.
Der JGV spielte meistens Ende November im Saale Sewenig (Its). Die Theaterspieler des T. M. E. übte Jakob Beiren ein. Es wurde ebenfalls im Saale Sewenig (Its) gespielt. Es wurde immer zuerst ein Drama oder Trauerspiel in drei Akten und danach noch ein Lustspiel in einem Akt gespielt. Im Anschluss daran gab es noch eine Verlosung. Jakob Beiren eröffnete den Abend mit dem noch heute sehr bekannten Satz: „Es gelangt zur Aufführung...“ Bis 1963 wurden regelmäßig Theaterstücke aufgeführt. Doch mit der Einführung des Fernsehens verlor das Theaterspiel an Attraktivität und hörte schließlich ganz auf.

Bis 1989 sollte es dauern, bis sich wieder einige an diese alte Tradition heranwagten. In diesem Jahr wurde die Theatergruppe Ha-Rimm unter der Leitung von Gabriele Langen neu gegründet. Da die Gründungsmitglieder alle fastnachtsaktiv waren bzw. sind, lag die Idee nahe, auch einmal ein Theaterstück aufzuführen. Gesagt, getan! Unser erstes Stück, gespielt im April 1989, hieß „Blaues Blut und Erbsensuppe“ und wurde ein großer Erfolg. Bereits im Spätjahr 1989 übten wir das nächste Theaterstück „Mit Küchenbenutzung“ ein. 1991 spielten wir das Stück „Man kann alles übertreiben“ und erhielten daraufhin als Belohnung für unsere Mühen den Kulturpreis des Kreises Cochem-Zell.

1991 übernahm Verena Michels nach dem frühen Tod von Gabriele Langen die Regie.



2009 - HA-RIMM

Foto: Christoph Gerhartz, Kaisersesch


2012 - „Klosterfraunarzissengeist“
Quelle: "Blick Aktuell, die Heimatzeitung" vom 22.11.2012
2014 - ,,Die zauberhafte Glaskugel“
Quelle: "Blick Aktuell, die Heimatzeitung" vom 12.11.2014

(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken